community log in
[tru:] young television
log in tv-empfang media über uns spenden hilfe

Andy Hunter – Mit „Colours“ schlägt er neue Töne an


Überall auf der Welt gibt’s Menschen, die Musik lieben! Sie finden immer einen Weg, ihre Musik auch zu genießen. Zuhause schalten sie die Stereoanlage ein, in der U-Bahn den mp3-Player - immer zum Beat wippend, schlagend oder nickend. Oder sie gehen in den Club. Da könnte ihnen DJ Andy Hunter begegnen. Das neueste Werk des Engländers trägt den fröhlichen Titel „Colours“. Anders als sonst gibt’s diesmal auch sanfte Töne.

Selbstverständlich hat der Titel „Colours“ eine Bedeutung: Der Familienpapa will mit seiner Scheibe die Vielfältigkeit Gottes ausdrücken. Deshalb transportiert jeder Track eine andere Stimmung, hat jedes Stück eine andere Klangfarbe. Die Titel tragen Namen wie „Shine“, „Sound Pollution“, „Together“ oder „Sapphire“.

Andy Hunter lieferte schon immer Electro-Dance vom Feinsten: antreibende Beats, unglaublich viel Energie, geradezu ein Soundgewitter! Musik, die es einem schwer macht, still sitzen zu bleiben. Die neue CD lässt darüber hinaus auch andere Töne erklingen: sanfte Klänge durch Arrangements von Klavier und Geigen, tiefe, aber langsame Beats. Anstatt nur Musik für den Dancefloor zu kreieren, wollte Andy Hunter diesmal auch Musik für „Zwischendurch“, zum Beispiel für zuhause oder fürs Autofahren, produzieren.

Damit bricht er allerdings mit seinen Gewohnheiten. Das ist unter anderem deshalb möglich, weil er sein Label gewechselt hat, Nettwerk Music Group! Dort fühlte er sich zuletzt wohler, denn er konnte seiner Kreativität und seinen neuen Ideen freien Lauf lassen. Und er bekam Anerkennung und Respekt dafür.

Eine Menge Anerkennung erntet er mittlerweile auch in der säkularen Musikszene – in den britischen Dance-Charts mischt er mit, außerdem hat er mit seiner Musik zu Videogames (z.B. Need for Speed Underground, Black Hawk Down) und Filmen beigetragen: The Matrix: Reloaded, The Italian Job, Alias - und sein neuester Streich ist für den Film Expelled. Darin stellt Autor und Schauspieler Ben Stein anschaulich die Sicht vom Intelligent Design dar. Er macht deutlich, dass der Aufbau des Universums viel zu komplex ist, als dass man es nur mit der Evolution erklären könnte. Schade, der Film lief nur in den USA.

Aber zurück zu Andy Hunter. Der Kerl hat es schon ganz schön weit geschafft und er steckt weiterhin viel Power in seine Musik. Wenn ihr Andy sehen möchtet, guckt mal in unseren Interviewbereich: Da schnackt Andy über sich und Gott. Sehenswert!

Malin Daginnus

 


Leid
Wenn es einen Gott gibt, wie kann er dann so viel Leid zulassen? Dieser Artikel will Antworten geben >>

Leid
Wenn es einen Gott gibt, wie kann er dann so viel Leid zulassen? Dieser Artikel will Antworten geben >>