Interview mit "This Beautiful Republic"
Ben Olin, Adam Smith, Andrew Smith, Brandon Paxton und Jeremy Kunkle kommen aus Ohio und sind "This Beautiful Republic". Sie klingen nach einer Mischung aus Alternative, Indie und Rock und haben mit Ihrem Debüt-Album "Even Heroes Need A Parachute" für Furore gesorgt. [tru:] hat die Jungs mal ausgequetscht.
Wie kommt ihr zu eurem Bandnamen?
Wir haben damals zusammen gesessen und uns überlegt, welcher Name gut zu uns und unseren Zielen passen könnte. Dabei herausgekommen ist „This Beautiful Republic“. Dieser Name soll den Christi Leib symbolisieren. Er zeigt, dass wir alle für ein Ziel arbeiten: Jesus zu verherrlichen. „This Beautiful Republic“ soll nicht nur uns meinen, sondern die ganze Gemeinde Jesu.
Was treibt euch an?
Für jeden von uns ist klar, dass Gott uns leitet und uns Möglichkeiten schafft. Er hat alles in Gang gesetzt. Es war nicht unsere Leistung. Alle Ehre gebührt ihm.
Welches Ziel verfolgt ihr mit euren Songs?
Es gibt nicht nur ein bestimmtes Ziel. Wir schreiben einfach Songs, die sich auf Jesus konzentrieren, weil wir das auch tun. Wir sind in Gemeinden groß geworden und fühlen uns wirklich berufen, uns in der christlichen Musikszene zu positionieren. Wir sind keine Band, die versucht, noch woanders anzukommen. Unsere Songs handeln von eigenen Erlebnissen, die mit Jesus zu tun haben. Wir wollen von unseren Erlebnissen mit Gott erzählen und hoffen, dass wir andere Leute inspirieren und diese sich für die neue Hoffnung durch Jesus Christus öffnen.
Ihr seid auf Europatour. Seid ihr enttäuscht, weil hier alles viel kleiner ist?
Keiner von uns würde sagen, dass er enttäuscht ist. Wenn du in einen Club kommst, der nur 15 qm groß ist, dann ist das schon ein bisschen ungewohnt, denn in Amerika treten wir in großen Clubs auf mit großen Lichtern und guten Sound. Du musst flexibel sein und versuchen, keine Kompromisse bei der Liveshow zu machen... auch, wenn du nur vor 20 Leuten auftrittst. Wir spielen trotzdem gute Rocksongs und unterhalten hoffentlich ein paar Leute. Jeder der kommt kann dann in 10 Jahren sagen: Ich hab „This Beautiful Republic“ damals in Hamburg gesehen, als sie vor nur 7 Leuten aufgetreten sind.
Was mögt ihr an Gott?
Am meisten sticht für uns Gottes Gnade und Liebe heraus. Die Bibel spricht davon, dass er uns liebte, bevor wir ihn liebten. Er hat eigentlich keinen Grund uns zu lieben, er tut es einfach. Er hat uns geschaffen. Das ist wunderschön. Wir sollen so leben, wie Gott es will. Aber gleichzeitig wird er uns immer lieben, egal was wir getan haben, welche Fehler wir begangen haben, oder in welchen Schwierigkeiten wir stecken. Wir sind da, wo Gott uns hinhaben wollte.
Seid ihr mal von Gott überrascht worden?
Gott hat uns extrem überrascht, denn er hat uns als Band zusammengebracht, wir hatten vorher alle eigene Bandprojekte, die nicht funktionieren wollten und Gott hat uns zusammengeführt und uns neuen Mut gegeben. Ohne Gott wären wir nicht „This Beautiful Republic“ geworden.
Wie stellt ihr euch den Himmel vor?
Wir haben keine Vorstellung davon, wie es sein wird. Aber das großartige am Himmel für uns ist, dass wir mit Gott vereint sein werden. So wie er es eigentlich vorhatte als er uns Menschen geschaffen hat. Die Menschen haben diese enge Verbindung zu Gott verloren. Wir haben sie jetzt durch Jesus und den Heiligen Geist. Im Himmel wird es so, wie es immer sein sollte.
Vielleicht wird es aber auch eine Party, Baby! Mit extrem schokoladiger Eiscreme, einen BigMac, Red Bull, Brownies mit Caramel und Kirschen oben drauf und der größten Achterbahn der Welt. Und du isst das alles, während du runter fährst. Das ist exakt so, wie es sein wird!
Würdet ihr auch gern auf dem Mainstream-Markt gespielt werden?
Wenn Radiostationen und Hörer sagen würden: „Das Zeug ist richtig gut und wir wollen es auf unserem Sender spielen“ würden wir uns bestimmt nicht dagegen wehren. Das würde aber nichts daran ändern, wie wir unsere Songs schreiben. Mehr Leute könnten unsere Musik und unsere Botschaft hören. Leute, die mit der Kirche nichts zu tun haben, könnten dann Songs hören wie „Jesus to the World“ oder „Right Now“. Diese Songs handeln davon, dass Gott dich retten kann, egal womit du gerade kämpfst. Vielleicht lernen sie Jesus persönlich kennen. Und wenn das passiert, na, dann los!! Das wäre doch großartig.
Was bedeuten euch eure Fans?
Fans sind nicht nur Fans, wir nennen sie auch Freunde! Fans ist so ein unpersönlicher Begriff: Das ist jemand, der unsere CDs kauft, den wir aber nicht kennen. Wir wollen, dass die Leute merken, dass sie unsere Freunde sind und dass sie zu uns kommen können und mit uns nach den Shows ein paar Minuten reden können. Wir wollen wirklich, dass unsere Fans ein Teil von „This Beautiful Republic“ sind.
Gab es peinliche Szenen auf der Bühne?
Andy ist mal fast von der Bühne gefallen und Brandon musste mehrfach mitten in unsren Shows aufs Klo. Auch nicht schlecht war, dass Jeremy sich während einer Show sein Augenpiercing aus der Braue gerissen hat.
Was sind eure Ziele?
Ein weiser Mann hat mal gesagt, dass man Leuten seine kurzfristigen Ziele verraten kann, aber die langfristigen sollte man für sich behalten. Unser Ziel ist es, weiter Musik zu machen, ganz viele Konzerte zu spielen und Songs zu schreiben, an die wir glauben und mit denen die Leute etwas anfangen können. Wir wollen Leuten Gott näher bringen. Das sind erstmal unsere kurzfristigen Ziele.
Weitere Infos und Hörproben gibt's unter www.thisbeautifulrepublic.com