Inter-Mission – eine kurze Vorstellung
Geschichte, Arbeitsgebiete, Ausrichtung
Als der Gründer von Inter-Mission, Achim Schneider, 1964 Indien zum ersten Mal besuchte, wusste man hierzulande herzlich wenig über die enorme Armut und Rückständigkeit von Millionen von Menschen auf diesem Subkontinent. Angesichts der besonderen Not unter Kindern wurde damals das erste Waisenhaus mit zehn Kindern in Südindien in Zusammenarbeit mit einer Indischen Kirche eröffnet, und in Hannover die wurde Inter-Mission gegründet.
Seither hat sich bei IM eine Menge getan: Die Zahl der unterstützten Kinder und Kinderheime nahm kontinuierlich zu. Freunde aus Deutschland und der Schweiz übernahmen für sie persönliche Patenschaften. Später wurden auch einheimische Missionare und Bibelschüler über Patenschaften unterstützt, sowie sogenannte Tagesschulen für Kinder in armen Dorfgebieten und Großstadt-Slums.
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Die Inter-Mission Deutschland ist Mitglied der AEM (Arbeitsgemeinschaft Evangelikaler Gemeinden) und der APCM (Arbeitsgemeinschaft Pfingstlich Charismatischer Gemeinen) und ist berechtigt, das Spendensiegel der DEA (Deutsche Evangelische Allianz) zu tragen.
Für wen ist die Inter-Mission geeignet?
Die Inter-Mission bietet neben der Möglichkeit, die Arbeit durch verschiedene Patenschaften und freie Spenden zu unterstützen, auch Gelegenheiten für ehrenamtliche Kurzzeiteinsätze in Indien. Dabei werden für jeden Interessenten die Einsatzmöglichkeiten individuell geprüft und gemeinsam abgesprochen. Diese von IM eröffneten Möglichkeiten sind geeignet für engagierte, wiedergeborene Christen, welche gern mit Kindern oder Jugendlichen oder im medizinischen Bereich arbeiten möchten und ein gewisses Maß an Qualifikation mitbringen. Weitere Möglichkeiten bei entsprechenden Fähigkeiten ergeben sich in der Berufsausbildung, als Lehrer in Grundschulen oder als Verwaltungsmitarbeiter. Teilnehmer müssen die Bereitschaft mitbringen, die Kultur des Landes zu respektieren und im Rahmen der jeweiligen Kultur sich einzuordnen und mitzuarbeiten und sich der örtlichen Leitung zu unterstellen.
Welche Altersgruppen sind angesprochen?
Als Einsatzteilnehmer sind Frauen und Männer zwischen 20 und 40 Jahren angesprochen. Da nach unserer Erfahrung das Leben und Arbeiten innerhalb der indischen Kultur eine gewisse persönliche Reife verlangt, ist es ratsam, einen solchen Einsatz erst nach einer Berufsausbildung oder einigen Studienjahren zu leisten.
In welchen Ländern sind die wichtigsten Standorte?
Die Inter-Mission arbeitet hauptsächlich in verschiedenen Teilen Indiens, wo es mehrere geeignete Einsatzziele gibt. In Sierra Leone sind die Strukturen bisher nicht ausreichend vorhanden für den Einsatz ausländischer ehrenamtlicher Mitarbeiter.
Welche Anforderungen muss ein Teilnehmer erfüllen?
- Verbindliches Leben als Christ in der persönlichen Abhängigkeit von Jesus Christus
- Motivation, als Diener und Lernender in das Einsatzland zu reisen, nicht als Tourist oder zur Selbstverwirklichung
- Liebe zu den Menschen des Landes
- ein gewisses Maß an Qualifikation oder praktischen Fähigkeiten
- Eigenfinanzierung des Einsatzes
Die Inter-Mission entsendet keine Kurzzeit-Mitarbeiter, sondern bietet ihnen einen Rahmen für einen sozial-missionarischen Dienst im Ausland. Der Einsatz geschieht auf eigene Verantwortung des Teilnehmers. Dazu wird jeweils eine schriftliche Vereinbarung zwischen IM und dem Kurzzeitmitarbeiter unterschrieben, welche die Verpflichtung von IM einerseits und des Teilnehmers andrerseits regelt.
Wie kann ich Kontakt aufnehmen?
Am besten per E-Mail (im@inter-mission.de) oder per Brief an
Inter-Mission
Postfach 3044
30159 Hannover
Tel.: 0511 283740
Fax: 0511 2837430
Internet: www.inter-mission.de