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Der Fußball-Gott

Fußball ist mehr als nur ein Sport. Zumindest hierzulande, wo in den Bundesligastadien Spieler als Fußball-„Götter“ ausgerufen werden und beim Elfmeterschiessen um den Champions-League-Pokal auch schon mal hartgesottene Atheisten ein Gebet zum Himmel schicken – zum „Fußball-Gott“ natürlich. Und wer aus der älteren Generation könnte Toni Turek, den legendären WM-Torwart von 1954 und ersten „Fußballgott“, oder die „Hand Gottes“, die Diego Maradonas Ball 1986 ins Tor beförderte, vergessen? Oder was machen manche Fußballtrainer anderes als ihren Spielern ihre Taktik zu predigen? Keine Frage – Fußball ist mehr als Sport – Fußball ist (Ersatz-)Religion.

Während das Gros der Protagonisten so einem oft äußerst erheiternden Aberglauben frönt, gibt es auf dem Rasen Fußballer, die nicht an diesen Gott glauben. Sie glauben an einen anderen: an Jesus Christus nämlich. Und daraus machen sie auch keinen Hehl: der Brasilianer Lucio (Bayer Leverkusen) zum Beispiel reißt nach jedem Tor sein Trikot hoch, worunter ein mit dickem Filzstift aufgetragenes „100% Jesus“ zum Vorschein kommt. Sein Landsmann Cacau (1. FC Nürnberg) macht es ähnlich. Und Frankfurts Torwart Dirk Heinen leitet sogar einen Bibelkreis für Fußballer im Waldstadion.

Die mittlerweile doch ganz ansehnliche Zahl an gläubigen Fußballern in der Bundesliga (derzeit sind es 23) hat nun den Journalisten David Kadel, selber Christ, dazu veranlasst, ein Buch mit den Lebensgeschichten von elf Spielern (sozusagen ein „frommes Dreamteam“) und einigen Hintergrundinfos rund um das runde Leder zu veröffentlichen. Der Titel (wie könnte es anders sein): Fußball Gott.

Ganz interessante Geschichten findet man da: zum Beispiel die des Schwarzen Schalkers Gerald Asamoah, dem die Ärzte aufgrund eines Herzfehlers schon keine Chance mehr auf eine Karriere gegeben hatten, der aber in dieser schweren Zeit, in der auch noch sein bester Freund starb, sein Vertrauen ganz auf Jesus setzte und nicht enttäuscht wurde. Oder Adhemar aus Brasilien, für den jahrelang „jeden Tag Drogen und ein Kasten Bier“ der Normalzustand war und der erst durch die Liebe Jesu frei von seiner zerstörerischen Sucht wurde. Zé Roberto, dessen Leben in einem brasilianischen Slum (Favela) begann und der mit Jesus aus dem Elend herausfand. Auch Bayern Münchens Paulo Sergio ist vertreten.

Obwohl bekannte Sportgrößen und dementsprechend gut bezahlt, wissen sie doch alle eins, um es mit den Worten Paulo Sergios auszudrücken: „Du brauchst im Leben mehr als Erfolg“. Und dieses Mehr ist Gott. „Leben ohne Gott ist wie Fußball ohne Ball“ sagt Dirk Heinen. Der einzige Kicker in „Fußball Gott“, der das noch nicht so ganz verstanden hat, ist Marco Bode: „Ich weiß nicht ob Gott wirklich zu 100 Prozent so existiert, wie er in der Bibel beschrieben ist“. Etwas fraglich deshalb, wieso er dann in dem Buch auftaucht.

Was ist es nun, woran diese Spieler glauben? Ein religiöser Spleen, wie ihn gerade in Brasilien, woher ja ein Großteil der Gläubigen stammt, viele haben? Oder ist alles nur eine große Show, um noch mehr Popularität zu erlangen? Nein. Ihr Blick ist auf eine Person gerichtet, die offensichtlich die Kraft hat, Leben gänzlich zum Guten zu verändern: Jesus Christus.
Wer nun ist dieser Jesus? Er offenbart sich in der Bibel als der Sohn Gottes, der Messias, der auf die Erde kam, „um denen zu leuchten, die in Finsternis und Todesschatten sitzen, um unsere Füße zu richten auf den Weg des Friedens.“ (Lukas 1,79

Webseite von Fußball Gott: www.wm-gott.de
Autor: alin

 

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Foto: aboutpixel.com - danni

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