community log in
[tru:] young television
log in tv-empfang media über uns spenden hilfe


Vorsätze

Ach ja, Weihnachten: Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt! Weihnachten ganz besinnlich? Okay, es kann klappen. Aber in vielen Fällen klappt’s nicht!

Manch einer freut sich, dass Weihnachten nach der Bescherung vor bei ist! Andere strahlen bis über beide Ohren, sind aber gleichzeitig enttäuscht, dass es etwas anderes gab als heimlich gewünscht. Einem anderen Menschen vergeht vor Liebeskummer die Freude. Wieder andere Zeitgenossen stehen die ganze Zeit in der Küche, voll im Stress und daher nicht wirklich glücklich…

Da ist ein Vorsatz schnell gefasst: „Nächstes Jahr wird alles anders! Ich kümmere mich eher um die Geschenke.“ Oder: „Ich sage deutlich, was ich mir wünsche!“ Oder sogar: „Ich verliebe mich nicht noch mal!“ Vielleicht auch: „Nächstes Jahr lasse ich Weihnachten ausfallen, dann kann nichts schief laufen!“

Hey Leute, geht nicht soweit! Denn erstens kommt es anders und zweitens als man denkt! Aber wem sage ich das!? Ich habe auch immer Vorsätze und dann kommt was dazwischen!!!

Beispiel: Vor ein paar Tagen begegnet mir um halb zwölf Uhr nachts ein Jogger mitten auf Greifswalds leergefegten Hauptverkehrsstraßen. Ich weiß nicht, ob er jede Nacht joggt, aber er hat meinen vollsten Respekt. Denn: Ich hab’s noch nie geschafft, ernsthaft joggen. Dabei wollte ich es immer tun…

Auch den Vorsatz, regelmäßig in der Bibel zu lesen, halte ich im Moment nur wenig ein. Mir kommt einfach immer irgendwas dazwischen…

Trotzdem Vorsätze fassen!

Trotzdem denke ich, dass es Vorhaben gibt, die es wert sind, immer wieder in Angriff genommen zu werden. Es zahlt sich aus. Auch dann, wenn’s mal nicht so klappt mit der Umsetzung oder mit dem Durchhalten.

Mir jedem Versuch, den ich mache, lerne ich mich nämlich selbst besser kennen!

Ich für meinen Teil habe es immer noch nicht aufgegeben, an Sport zu denken.  Ich bleibe bei meinem Vorsatz und weiß: Es zu schaffen, macht Freude! Auch, wenn ich es am Ende nicht dauerhaft durchhalte. Auch, wenn der Weg dahin lang ist. Auch, wenn ich immer den hohen Aufwand sehe.

Um beim Beispiel Bibellesen zu bleiben: Was hätte ich davon, wenn ich gar nicht erst mit dem Bibellesen anfangen würde, nur weil  ich weiß, dass ich es nicht nach meinem Plan schaffe? – Wahrscheinlich nichts! Also nehme ich es mir immer wieder vor! Und manchmal schaffe ich es dann auch. Dann merke ich, gut das tut. Und weiß gleichzeitig, dass ich eben nicht perfekt bin.

Auf Gott vertrauen


Auch in der Bibel gibt es Menschen, die sich ernsthaft vornehmen, auf Gott zu vertrauen. Doch sie geben es auf.  Aus Angst. Und zwar, aus Angst, von Gott selbst enttäuscht zu werden.

Aber es kommt anders. Gott greift ein und sorgt zum Beispiel dafür, dass das verängstigte Volk aus Ägypten fliehen kann und nach vielen Versuchen und hoffnungslosen Zusammenbrüchen in seinem Land ankommt. Oder dass Josef mit Jesus und seiner Frau aus Ägypten schließlich zurück nach Israel kommen kann.

Vielleicht sagten sie alle sich auch immer wieder:  „Einen Versuch ist es wert. Es kann nicht schlimmer werden, als es eh schon ist.“

Warum sollte Gott nicht auch in unsere alltäglichen Situationen kommen und uns eines Besseren belehren?

Wer weiß, vielleicht wird dann im neuen Jahr alles anders!

Es wurden noch keine Kommentare geschrieben.

Ins Gästebuch eintragen

Leid
Wenn es einen Gott gibt, wie kann er dann so viel Leid zulassen? Dieser Artikel will Antworten geben >>

[tru:] wieder bei Facebook
Trete jetzt unserer Gruppe bei und verfolge mit, was zurzeit in der [tru:] Redaktion abgeht>>