Der [tru:] Buchtipp – "Blindflug in die Freiheit" von John Dyle Johnson
Warum Mission? Vielleicht hast du dich das in den letzten Wochen schon gefragt. Alle reden über Mission und darüber, ob es überhaupt gut ist zu missionieren, vor allem, wenn man dabei sein eigenes Leben riskiert!
Die Antwort: Weil Jesus uns dazu auffordert, das Evangelium, die gute Nachricht, in die Welt zu tragen! Gerade deshalb sind Menschen schon seit Jahrhunderten in verschiedenen Ländern und Kulturen unterwegs, um Menschen die Liebe Gottes weiterzugeben. Sie scheuen dabei keine Gefahren und setzen, wenn es sein muss, auch ihr Leben aufs Spiel.
Von einer solchen wirklich mitreißenden Geschichte erzählt das Buch „Blindflug in die Freiheit“. Es ist mittlerweile eines der bekanntesten Bücher wenn es um die ersten Missionsberichte in entlegenen Dschungelgebieten Südamerikas geht. Inzwischen wurde es auch schon verfilmt.
Aber, wie wir wissen: Lesen bildet!
„Blindflug in die Freiheit“ ist eine wahre Geschichte, die sich in den 80er Jahren in Kolumbien abgespielt hat. Hauptfigur ist der amerikanische Pilot Paul Dye. Sein Job ist es, mit seiner Cessna, einem kleinem Passagier- und Transportflugzeug, über das unzugängliche Dschungelgebiet zu fliegen, um dabei abgelegene Indianerdörfer mit Lebensmitteln, Medizin oder anderen lebensnotwendigen Dingen zu versorgen.
In einem abgelegenen Indianerstamm im unzugänglichen Urwald lebt seit Jahren ein amerikanisches Missionsehepaar unter den Puinave-Indianern. Ihr Dienst trägt erste Früchte: Die Indianer entscheiden sich für ein Leben mit Gott und erkennen neu ihren Sinn des Lebens.
Doch plötzlich nimmt eine ungeahnte Tragödie ihren Lauf.
Als der Pilot eines Tages zu einem Versorgungsflug in dem kleinen Indianerstamm landet, wird ihm ein Gewehrlauf vor die Nase gehalten. Kolumbianische Rebellen haben das Indianerdorf überfallen und die Missionare als Geiseln genommen. Ihr Hab und Gut teilen sie unter sich auf.
Kolumbien ist bekannt für verschiedene solcher militanter Gruppierungen, die sich dem Staat widersetzen. Durch Geiselnahmen und Lösegeldforderungen wollen sie in der Politik Einfluss gewinnen.
Wie geht es in der Geschichte weiter?
Der Pilot wird in ein entlegenes Gebiet verschleppt wo er unter unmenschlichen Bedingungen festgehalten wird. Eine Flucht ist absolut ausgeschlossen! Aber wie es schon in der Bibel heißt: „Was den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich.“ (Lukas 18,27). In einer Nacht und Nebel Aktion, einem „Blindflug in die Freiheit“, riskiert er sein Leben um zu fliehen…
Aber lest selbst!
Iris Huber
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