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[tru:] Buchtipp: Mit Gott Auf Den Geschmack Kommen

Tina Tschage wurde 1982 in Berlin geboren. Nach dem Abitur studierte sie fünf Jahre in Kanada, dann in Gießen (FTA) Theologie. Von 2006-2008 war sie im Leitungsteam einer Gemeindegründung in Frankruft/Main (Frankfurt CityChurch) tätig. Zusammen mit Stephen Beck (Pastor und Gemeindegründer) veröffentlichte sie im Jahr 2008 das Buch "Mit Gott auf den Geschmack kommen".



Im Interview verrät sie uns, für wen das Buch geschrieben wurde - und was an dem gemeinsamen Werk das Besondere ist.



“Mit Gott auf den Geschmack kommen“ klingt ja eher ungewöhnlich als Buchtitel. Auf welchen Geschmack soll man denn kommen? Worum geht es in dem Buch?
Na man soll auf den Geschmack mit Gott kommen (lacht). Darauf, dass das Leben mit dem Herrn dieser Welt ein wunderbares ist: Spannend, heilsam und sehr intim. Für wen habt ihr das Buch geschrieben?Wir haben dieses Buch eigentlich für die Leute in unserer Frankfurter Gemeindegründung geschrieben (bis Sommer 2008 habe ich dort nämlich gearbeitet). Aber nicht nur für sie, sondern auch für alle anderen, die in ähnlichen Situationen und Lebensumständen sind. Junge Leute, die nach dem Sinn des Lebens fragen; die sich erste oder neue Gedanken machen über Gott und die Welt; Menschen, die in kurzer, interessanter Art und Weise erfahren möchten, wie die Sache mit Gott und den Menschen funktionieren kann. Das Buch ist also eines für Sucher und Frager.


Welche Wirkung soll das Buch auf den Leser haben? Gibt es einen Lerneffekt, den ihr bezwecken wollt?
Uns war uns ist immer noch wichtig, dass Leser beim Lesen dieses Buches Spaß haben. Toller Inhalt kann ein langweiliges Buch nicht spannend machen. Und natürlich sollen die wichtigsten Grundpfeiler des christlichen Glaubens rüberkommen. Von Gott dem Schöpfer, Gott dem Liebenden, Gott dem Menschen Jesus Christus. Alles das ist der Kern unseres christlichen Glaubens. Und der hat was mit unserem Leben zu tun. Der macht das Leben aufregend und sinnvoll! Das zu entdecken ist Sinn und Zweck dieses Buches. Und mein großer Wunsch für die Leser!


Wie ist das Buch aufgebaut?
Das Buch ist sehr persönlich aufgebaut. Deshalb ist jedes Kapitel mit einem Namen überschrieben wie zum Beispiel „Ich heiße Ellie und fand mein wahres Ich in einer Mammut-Herde“. In jedem Kapitel steckt eine Geschichte, die wir genau so oder so ähnlich erlebt haben. Menschen erzählen, wie sie mit Gott auf den Geschmack gekommen sind. Wie ihre erlebnisvolle Reise zu Gott war und noch immer ist. Der Leser hat dann die Chance, sich in den Persönlichkeiten wiederzufinden - oder auch nicht. „Mit Gott auf den Geschmack kommen“ ist ganz sicher keine trockene dogmatische Abhandlung über Glaubensgrundsätze. Es ist ein lebendiges Buch, das den menschlichen Hunger nach Gott widerspiegelt – und einen Geschmack geben will.Welche Fragen werden denn in dem Buch behandelt?Es sind – wie schon erwähnt – die grundsätzlichen Themen des Glaubens: Gott der Schöpfer, Gott der Vater, Gott der unermesslich Liebende, Gott der Mensch Jesus Christus, Gott der Gemeinschafts-Stifter. Das sind die wichtigsten Dinge, die ein Frager und Sucher vom christlichen Glauben wissen muss. 


Du hast das Buch ja nicht alleine geschrieben sondern mit Stephen Beck. Wie muss man sich das praktisch vorstellen? Habt ihr euch die Kapitel aufgeteilt?
Nein, wir haben uns die Kapitel nicht aufgeteilt. Stephen ist kein Deutscher. Er ist – wie er selbst sagen würde – ein amerikanischer Kanadier, der seine Kindheit als Missionarskind in Deutschland und Österreich verbracht hat. Stephen spricht gut Deutsch. Aber fürs kreative Schreiben reicht es nicht ganz. Da waren so Sätze wie „Das Evangelium ist zur Gesetzlichkeit wie eine Bombe zu einer Schnecke.“ Hä?! Daher hat er mich um Hilfe gebeten. Anfangs habe ich seine Manuskripte nur korrigiert. Irgendwann haben wir gemerkt, dass ich komplett neu schreiben muss, um es gut zu machen. Die Struktur, Überschriften und Zwischenüberschriften sind dann in einem kreativen Prozess während des Schreibens nach und nach entstanden – und ganz griffig geworden, wie ich finde (lacht).


Wie lange hat es gedauert, das Buch zu schreiben?
Ui, das ist schwer zu sagen. Von den ersten Versuchen, ersten Gesprächen mit Verlagen bis hin zur Abgabe bei Gerth-Medien ist sicher ein gutes Jahr vergangen. Aber das Schreiben an sich hat gar nicht so lange gedauert. Ich bin da recht schnell – wenn die Gedanken einmal fließen, dann fließen sie.


Habt ihr Resonanz auf euer Werk bekommen?
Na sicher! Wir haben ja zwischendurch schon immer mal Teile an Probe-Leser gegeben. Wir hören immer wieder, dass dieses Buch von Christen gerne weitergegeben wird an Leute, die fragen und suchen. Das ist gut so! Dafür haben wir „Mit Gott auf den Geschmack kommen“ geschrieben. Und wir hören immer wieder, dass unser Buch Menschen hilft, die Sache mit Gott besser zu verstehen – und vor allem im eigenen Leben (er-) lebbar zu machen. Das freut mich am meisten, denn das ist es, was ich selbst so sehr genieße und deshalb auch weitergeben möchte: Gottes Lebendigkeit in meinem Leben. Das heißt: Seine Liebe und Gnade an jedem neuen Tag, seine Hilfe und Fürsorge in jeder Sekunde, seine heilige Präsenz mit jedem Atemzug. Das ist die Entdeckungsreise, auf der ich mich befinde – und auf die ich andere einladen möchte. Es ist einfach herrlich!


Dankeschön für das Gespräch!

Tabea Fürst



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