community log in
[tru:] young television
log in tv-empfang media über uns spenden hilfe

Steffen & The Sound Of Eternity

Drogen, laute Musik, Sex – lange lebte Steffen ein sündhaftes Leben. Indem er den Rausch genoss, verdrängte er die Wahrheit, gestand er sich nicht ein, dass er in Wirklichkeit ein einsamer Mensch war. Eine Freundin hatte er zwar, trotzdem flüchtete er immer wieder ins drogenerfüllte Party-Leben – bis seine Liebste ihn schließlich verließ. Erst jetzt erkannte Steffen, dass nicht er selbst der Herr über die Situation war, sondern Gott. Er nahm Jesus Christus als seinen Erretter an. Seitdem hat Gott in Steffens Leben vieles bewirkt. Lest seine Lebensgeschichte:

Mein Name ist Steffen. Eine meiner frühesten Erinnerungen ist die Autofahrt weg von meinem Vater, nachdem sich meine Eltern gerade getrennt hatten. Zu diesem Zeitpunkt war meine Mutter zwanzig und ich war zweieinhalb Jahre alt. Die nächsten 17 Jahre lebte ich mit ihr im Haus meiner Großeltern. Meine Mutter war wie eine große Schwester für mich. Meinen Vater besuchte ich manchmal in den Ferien. Die Beziehung zwischen meinen Eltern war für ein getrenntes Paar vorbildlich, nie sagte jemand ein böses Wort über den anderen, im Gegenteil, sie gingen immer sehr freundschaftlich miteinander um. Liebe und Geschenke halfen mir, meine Situation als völlig normal anzunehmen. Aber: Ich hatte während meiner ganzen Kindheit viele Krankheiten, häufig Alpträume und Kopfschmerzen. Das Gefühl, allein zu sein, ist mir bis heute unangenehm, auch wenn ich diese Einsamkeit auf der anderen Seite suche und brauche…

Ich fühlte mich zur ausklingenden Hippiebewegung und zur gerade entstehenden Punk-Szene hingezogen. Anderssein wurde für mich zu einem Ideal. Die Musik der Punk-Bewegung und später des New Waves vertonten dieses Lebensgefühl. Ich fing an, Schallplatten zu sammeln. Im Alter von ungefähr zwölf Jahren freundete ich mich mit einem ähnlich tickenden Schulkameraden an. Das sollte meine weitere Entwicklung maßgeblich prägen. Denn: Im Werkstatt-Keller meines Großvaters schnüffelten wir aus einem großen Eimer Pattex die leichtflüchtigen Dämpfe – um uns zu berauschen; um uns herum entstand in kurzer Zeit eine Clique aus jungen drogeninteressierten „Gesellschafts-Verweigerern“.

Wir gingen nach der Schule auf Klautour durch Kleinstadtgeschäfte, trafen uns zu Trinkgelagen hinter der städtischen Kläranlage und experimentierten mit dem Inhalt der elterlichen Arzneimittelschränke herum. Dort fanden wir Beruhigungsmittel wie Valium oder Aufputscher wie Ephedrin. Auf unseren Parties gab’s immer Alkohol, oft tranken wir bis zur Alkoholvergiftung. Mit 14 hatte ich bereits umfangreiche Drogen-Erfahrungen gemacht.

Wir gründeten eine Punkband mit dem Namen „Contra“. Der Name war Programm, die Band erlangte in unserem Heimatstädtchen eine zweifelhafte Popularität. Unsere Übungstreffs waren eigentlich Sauf- und Drogenpartys. Musikalisch waren wir ziemlich schlecht, aber um die Musik ging’s ja nur in zweiter Linie. Wir fühlten uns als Außenseiter einer verhassten Gesellschaft.

In diesem Umfeld machte ich meine ersten sexuellen Erfahrungen: erst mit der Freundin eines Freundes, dann mit anderen Mädchen aus der Clique. Es war üblich, dass die Mädels und Jungs untereinander tauschten, daher empfand ich das damals nicht als besonders schlimm. In dieser Zeit vor Aids war eine freizügige sexuelle Gangart allgemein akzeptiert. Ich war oft verliebt, aber richtig geliebt habe ich nicht. Und doch sehnte ich mich irgendwie nach einem beständigeren Leben.

Eines Tages, kurz bevor ich 15 wurde, prahlte ich vor meinem „Stiefonkel" (mein Vater hatte inzwischen wieder geheiratet), welche Drogen ich schon genommen habe. Er war selber noch sehr jung und ein richtiger Hardrocker mit Lederjacke und langen Haaren. Er sagte zu mir: „Junge, die Tabletten und das Schnüffeln werden dich ganz schnell zerstören, da solltest du lieber mal was kiffen - das ist besser für Geist und Körper.“  Die Gegend, aus der er kam, war damals eine Hauptader des innerdeutschen Drogenhandels und so hatte er immer verschiedene Sorten zu rauchen daheim. Da man beim ersten Haschischrauchen oft nichts spürt, kifften wir an diesem Abend so lange, bis endlich die Wirkung eintrat. Der Törn kam gleich so heftig, dass es mir ziemlich schlecht ging. Ich nahm alles wie in einem verzerrtem Antidrogenfilm wahr, mit Echos und allem Drum und Dran. Alle Geräusche waren verstärkt und ich dachte mir nur: „Jetzt bin ich also voll drogenabhängig!“.

Ich rührte daraufhin ein paar Monate lang keine Drogen mehr an – bis ich ein Mädchen kennenlernte, das sehr viel kiffte. Da fing ich dann richtig damit an.

Über die nächsten Jahre entwickelte ich mich zum Dauerkiffer geworden. Ich fühlte mich ziemlich cool dabei und war auch in meinem ganzen Alltagsleben – Schule, Ausbildung und Freizeit – fast immer stoned. Ich dachte, ich hätte alles voll im Griff. Ich kiffte, um mich zu entspannen. Zu dieser Zeit ging ich auf viele Partys. Die „No Future“-Mentalität steckte noch in mir drin, deshalb galt für mich: Spaß haben und auf dem Vulkan tanzen, bevor alles den Bach hinuntergeht. Unsere Clique spaltete sich damals in zwei Lager: die Kiffer, die eher punkig bis new-wavig und politisch links waren, und die Alkis, die Bierkästen bei Rockabillysound vernichteten und eher ins rechte Lager schwenkten. Mein Freund, mit dem ich meine Drogenkarriere begonnen hatte, entschied sich für exzessiven Alkoholgenuss, ich frönte exzessiv dem Haschischkonsum.

So verkiffte und verfeierte ich meine Zeit bis zum Schulabschluss. Immerhin hatte ich das Fachabitur geschafft, was mir später mein Studium ermöglichen sollte. Als ich 19 Jahre alt war, zogen meine Mutter und ich nach München. Hier kam ich in ganz andere Kreise: Die New Wave-Generation neigte sich dem Ende zu, es breitete sich ein Sixties-Psychedelic-Revival mit illegalen Partys, Konzerten in privaten Übungsräumen und chemischen Drogen über Süddeutschland aus. Unsere Partylocations wurden immer ausgeflippter und abenteuerlicher. Die Szene war plötzlich voll auf Speed und ständig unterwegs auf „wichtigen“ Partys oder Konzerten. Speed (Amphetamin) und Koks wurden zum Lifestyle, das Düstere der Gothic-Bewegung vermischte sich mit der verzweifelten Verneinung der Sixties-Punks und der abgehobenen psychedelischen Rauschfreudigkeit der Hippies. Die Stooges, Doors und die Sonics, aber auch neue Bands wie die Fuzztones, Lyres und Miracle Workers lieferten die Filmmusik zu unserem drogendurchtränkten Alltag.

Ich war nicht der begeisterte Koks- oder Speedfan, also kiffte ich weiter und nahm sporadisch LSD und Pilze. Ich wollte keine Droge, die mich schneller machte, sondern etwas, was mich aus dieser kalten Realität herauszog – hinein in eine farbige, verspielte und harmonische Umgebung. Deshalb traf mich Acidhouse, der erste Ausläufer der Technobewegung, auch wie ein Hammer. Alles war plötzlich anders. Wir nahmen glücklichmachende Pillen (Ecstasy), die ein völlig neues Gemeinschaftsgefühl erzeugten, feierten in bunt geschmückten Fabrikhallen und anderen ausgefallensten Locations mit ungebremster Energie. Partys fanden über Tage hinweg statt. Zwischen den Feierwütigen schien es eine Vertrautheit und geheime Übereinkunft darüber zu geben, dass man sich über alle alten Normen hinwegsetzen müsse.

Das übte auf mich einen gewaltigen Reiz aus. Ich beendete die Beziehung zu meiner damaligen Freundin, um frei zu sein für neue Erfahrungen. Dass ich einer neuen Illusion aufsaß, merkte ich nicht. Damals war die Idee einer großen Techno-Familie für mich absolut glaubwürdig. Ich dachte, ewig so weiterfeiern zu können, und meinte, den richtigen Lebensweg gefunden zu haben: jedes Wochenende feiern!

Von meinen damaligen Freunden der Nacht sind heute einige durchgeknallt, körperliche Wracks oder tot. Bei ihnen hat sich das eine oder andere Mittelchen in die Synapsen reingefressen und sie aus dem fröhlichen Leben rausgeschnalzt. Oder sie haben AIDS bekommen. Sie waren plötzlich weg. Ich machte mir damals keine Gedanken darüber. Höchstens: „Irgendwann muss jeder mal aussteigen. So oder so.“ Oder: „Lieber kurz und intensiv leben. So ein Leben a la MTV-Clip, schnell geschnitten und laut. Und dann tschüss.“ Warum es mich nicht zerlegt hat, habe ich damals nicht begriffen.

Nebenbei führte ich ein gesellschaftlich akzeptiertes Parallel-Leben: Ich hatte einen Job zum Geldverdienen. Unter der Woche war ich fast bürgerlich. Das Einzige, was mir zu meinem „Glück“ fehlte, war eine dauerhafte Beziehung zu einer Frau. 1992 lernte ich diese Frau bei der Arbeit kennen. Sie stand nicht auf Technopartys und nahm, bis auf Alkohol, keine Drogen zu sich.

Zwar schraubte ich daraufhin mein Partyleben ein wenig zurück, ich fing jedoch an, selber als DJ aufzulegen. So konnte ich mich weiter ins Partyleben einklinken und gleichzeitig eine geregelte Beziehung führen. Gekifft habe ich in dieser Zeit weiterhin und auf diese Weise mein Traumleben aufrechterhalten. Ich fühlte mich einigermaßen glücklich. Was ich nicht merkte war, dass ich nicht das wahre Leben lebte, sondern als Image-Marionette rumhampelte.

In mir drin blieb eine Leere, die ich mit lauter Musik, Drogen und Sex zu füllen versuchte. Ich wollte nicht wahrhaben, dass ich eigentlich einsam bin.

Wir alle sind einsam, wenn wir uns von dem Wesentlichen abwenden und uns selbst in den Mittelpunkt stellen.

Ich führte ein extra-krasses Leben, um mich selbst zu bestätigen. Dabei wurde ich immer rücksichtsloser und verletzte bewusst oder unbewusst andere. Ich rutschte tiefer und tiefer in ein sündhaftes Leben voller illegaler Laster - alles zugunsten meiner Selbstverwirklichung.

„Tu was Du willst“, hat der Satanist Aleister Crowley einmal gesagt. Ich spürte irgendwie, dass diese ich-bezogene Richtung der falsche Weg ist, gestand es mir damals aber noch nicht ein. Ich dachte, ich sei anders unterwegs als die Spießer und die Bösen – weil ich wenigstens versuche, gut und nett zu meinen Mitmenschen zu sein. Ja, in diese Richtung dachte ich. Die Wahrheit jedoch war hinter mir - da, wo ich nicht hinschauen wollte.

12 Jahre hielt es meine „Frau“ mit mir aus. Eine Zeit, in der ich viele schöne Momente erlebt, erfolgreich ein Studium absolviert, aber auch sehr viele Euros verkifft und mich mindestens einmal fast ums Leben gebracht hatte. Letzteres war, als ich vor eine heranrasende Trambahn radelte.

Bei diesem Unfall damals ist mir eingefallen, an was ich als Kind oft gedacht hatte: „Ich habe wohl einen Schutzengel, der immer auf mich aufpasst.“ Da, wo andere einen Arm, ein Bein, ihre Beweglichkeit oder ihr Leben für immer verlieren, erlitt ich nur einen kleinen Armbruch. Ziemlich unspektakulär, ich war nur eine Woche im Krankenhaus.

Heute weiß ich: Gott hat mich vom Anfang meines Lebens an beschützt. Und das, obwohl ich nicht richtig an ihn glaubte. Meine größte Dummheit und Sünde war, dass ich mich von Gott als Mittelpunkt meines Daseins abgewendet hatte und mich und andere Dinge an oberste Stelle gesetzt hatte.

Gott jedoch wollte mir diese und alle anderen Sünden vergeben, und zwar bevor ich selber realisierte, dass ich diese Vergebung brauche. Vor lauter Bekifftheit checkte ich zu diesem Zeitpunkt überhaupt nichts und nahm es als selbstverständlich hin, dass alles irgendwie gerade noch gut verlief. Mein gefährlich hochmütiger Glaube, dass ich anscheinend „ein gutes Karma“ gepachtet habe, resultierte aus meiner Sympathie zum Buddhismus. An Gott glaubte ich nur als ein „göttliches Prinzip“, welches in allen Dingen wirkt: Bin ich mehr gut als schlecht, dann ist auch die Welt um mich herum mir wohlgesonnen. Ich dachte, alles funktioniert nach einem Ursache-Wirkung-Prinzip. Dass ich glaubte, anderen Menschen gegenüber wohlwollend und freundlich zu sein, war wohl im Wesentlichen eine Wunschvorstellung - denn wie oft hegte ich innerlich Groll gegen andere Menschen oder betrog sie sogar!

„Alle sind abgewichen, sie sind alle verdorben, da ist keiner, der Gutes tut, auch nicht einer." (Psalm 14,3 und Römer 3,10-12)

Um nicht als festgefahren und dumm zu gelten, fing ich irgendwann an, die Bibel zu lesen. Quasi um zu wissen, gegen was für einen dogmatischen, veralteten Gott ich da immer diskutiere. Mein Vater, den ich nur selten traf, war vor geraumer Zeit „gläubig“ geworden, seitdem leitet er in Rumänien ein Kinderheim für Zigeunerkinder. Das bewundere ich sehr. Mit ihm hatte ich einige Diskussionen geführt und dabei gemerkt, dass vom Konfirmationsunterricht nicht viel an Bibelwissen übriggeblieben war - außer, dass Jesus wohl der perfekte Mensch war. Aus der Kirche war ich, allein des Geldes wegen, längst ausgetreten. Was ich jedoch nicht ganz begriff, war, wieso der christliche Glaube meines Vaters, den ich ja als zu simpel und falsch ansah, ihn befähigte, so über sich selbst hinauszuwachsen. Ich wusste, dass er in vielerlei Hinsicht ein großer Sünder gewesen war.

Dass dies noch viel mehr auf mich zutraf, wollte ich nicht wahrhaben. Die Begriffe Sünde (Zielverfehlung, Abkehr von Gott) und Hochmut (sich selbst zum Mittelpunkt der Welt machen) definierte ich damals anders als die Bibel und glaubte so, mein Leben sei auch ohne Gott in Ordnung. Den Unterschied zwischen Religion und christlichem Glauben kannte ich nicht.

Durch das Bibellesen lernte ich jedoch immer mehr von Gottes Plan kennen und erfuhr viel über seinen wahren Charakter. Die Vorstellung, dass Jesus wirklich gelebt und sich aus lauter Liebe für die Menschheit geopfert hat, fand ich fast unglaublich. Ich musste daran denken, wie es mich als Kind immer angerührt hatte, dass Winnetou sich für Old Shatterhand in den Kugelregen geworfen hatte und dass er für ihn sein Leben gab. Und Jesus sollte das nicht nur für seinen engsten Freund und Bruder, sondern für alle Menschen, also sogar für seine Feinde, getan haben? Das fand ich  faszinierend, allerdings konnte ich keinen Bezug zu meiner Person herstellen, denn ich meinte ja, dieses Opfer gar nicht nötig zu haben.

Als sich meine Freundin jedoch nach 12 Jahren Partnerschaft „plötzlich“ von mir trennte, kam bei mir der Absturz bis ganz auf den untersten Boden der Tatsachen. Meine ganze Liebe hatte ich auf diese Frau gerichtet. Zuerst zerbrach mein Herz und dann alles andere. Mein Leben lag in Scherben vor mir. Ich sah auf einmal, dass die Beziehung zu dieser Frau mein einziger Halt gewesen war, mein stetiger Drogenkonsum mich ohne diesen Halt umbringen würde und dass ich, bald ohne Wohnung, vor einem zertrümmerten, schäbigen Leben stand.

Ich wollte nicht mehr weiterleben bzw. dachte daran, mich so sehr gehen zu lassen, dass ich einfach durchdrehe und in der Klapse lande. Alles, was mir wertvoll erschien, war verloren. Ich litt in dieser Zeit sehr, weil ich das Gefühl der Verlorenheit deutlich spürte. Am schlimmsten empfand ich, dass ich um meine Schuld an dieser Situation wusste. Ich hatte nicht nur alles verloren, sondern war selbst verloren: Stück für Stück hatte ich mich im Laufe von Jahrzehnten dorthin manövriert.

Da musste ich endlich erkennen, dass nicht ich der Herr über die Situation bin, sondern jemand anders.

„...und rufe mich an am Tag der Not, ich will dich erretten und du wirst mich verherrlichen." (Psalm 50,15)

In der Bibel war von einer Person Gottes die Rede und von der Möglichkeit, diese auch kennenzulernen. Wenn Gott wirklich als Jesus Christus Mensch geworden ist und sich für meine Sünde geopfert hat, dachte ich mir, ist dies meine letzte Chance. Ich erinnere mich, wie ich verzweifelt zu Jesus flehte, mir doch in meiner Not zu helfen und mir ein neues Leben zu geben.

Und obwohl ich weit von Gott entfernt war, antwortete er mir. Zuerst sprach er durch meine Halbschwester zu mir, dann schickte er mir meinen Vater zu Besuch vorbei und schenkte mir schließlich christliche Freunde, die auf die eine oder andere Art zu mir passten und mir halfen.

Zu diesem Zeitpunkt war mein Glaube an die Beziehung, die Gott zu mir aufbaute, noch ganz klein, wie ein dünner Faden. Aber ich spürte, dass dieser Faden einen festen Halt bietet und meine einzige Hoffnung ist. Deshalb hielt ich mich an diesem Faden fest, nahm Jesus als meinen Erretter an und bat ihn, mir den für mich richtigen Weg zu zeigen.

Seitdem hat Gott in meinem Leben vieles bewirkt und verändert: Er hat mir nicht nur eine gute und sehr günstige Wohnung gegeben und mich innerhalb sehr kurzer Zeit von der Kiff-Sucht befreit. Er hat mir in vielen kritischen Situationen beigestanden und er hat Freude und Liebe zu anderen Menschen in mein Herz gegeben.

Mehr und mehr werde ich gewahr, dass ich, wenn ich zu ihm bete, immer eine Antwort erhalte. Manchmal fallen die Antworten nicht so aus, wie ich es erwarte, aber ER zeigt mir, dass er mir zuhört und mir wohlwollend und liebevoll beisteht. Ich weiß, Gott meint es sehr gut mit mir. Mir ist bewusst geworden, dass Gott jederzeit eingreifen und den Lauf der Dinge ändern kann – und zwar habe ich einige ungewöhnliche Wunder erlebt, die ein Nichtchrist immer als unglaubliche Zufälle abstempelt.

Ich muss aber gestehen: Mein Leben ist leider nicht auf einen Schlag vollkommen geworden. Im Gegenteil: Ich weiß heute mehr denn je, wie fehlerhaft und verbesserungsbedürftig ich bin bzw. mein Weg ist. Aber ich weiß auch, dass Gott mir auf meinem Weg zu ihm beistehen will, weil er mich liebt.

Meine Handlungen und Taten sind oft falsch und sündhaft, doch ich will mich immer wieder neu an Jesus Christus ausrichten und mich durch ihn verbessern lassen. Eines Tages wird auch mein Körper einmal sterben „...wie es den Menschen bestimmt ist einmal zu sterben, danach aber das Gericht“ (Hebräer 9,27). Gott sei Dank wird meine Seele errettet sein und das ewige Leben haben, weil ich an Jesus Christus glaube. „Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat... Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet, wer aber nicht glaubt, ist schon gerichtet..." (Johannes 3, 15ff)

Bis vor kurzem hätte auch ich vor diesem Gericht gestanden, weil ich mich von Gott abgekehrt und ihn aus meinem Bewusstsein verdrängt hatte. Die Beziehung zu Gott fehlte mir, dabei ist der Schöpfer als Jesus Christus extra hergekommen und hat sich aufgeopfert, um diese Beziehung wieder herzustellen. Und um mir ein neues Leben voller Liebe zu schenken. Er hat alle meine Schulden bezahlt.

Egal, ob jemand Drogen nimmt, Partys feiert, depressiv ist oder Theologie studiert – jeder Mensch braucht diese Errettung.

Steffen

powered by

[tru:] wieder bei Facebook
Trete jetzt unserer Gruppe bei und verfolge mit, was zurzeit in der [tru:] Redaktion abgeht>>

Leid
Wenn es einen Gott gibt, wie kann er dann so viel Leid zulassen? Dieser Artikel will Antworten geben >>