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Mittwoch, 25. März 2009

Gib mir was... irgendwas, das bleibt.“

(Silbermond) 

An wen richtet sich die Sängerin? Ehrlich gesagt: Ich weiß es nicht.
Für mich ein Anlass, mal über Sicherheit nachzudenken. Über Halt. Und über Bleibendes. Wer gibt mir eigentlich Sicherheit? Und wer Halt? Wen bitte ich, mir was zu geben, das bleibt?  


Schon mal drüber nachgedacht?

Mir kommt beim Nachdenken der Reformator Martin Luther in den Kopf. Der Mann, der im 16. Jahrhundert den christlichen Glauben im deutschsprachigen Europa wieder menschlicher gemacht hat. Persönlicher. Und intimer. 

Martin Luther schrieb im Jahr 1529 ein Lied, das viele von euch kennen werden: „Ein feste Burg ist unser Gott.“ Das ist einer der bekanntesten Choräle, den die protestantische Kirche hat. In Zeiten von Krieg und Unsicherheit beschreibt Luther das, was er in Gott findet: Sicherheit, Halt, Bleibendes. 

Als Luther die Bibel übersetzt hat, müssen ihm immer wieder Verse begegnet sein, die genau das auch beschreiben. Psalmworte von David zum Beispiel. So wie dieses aus Psalm 18: 

„HERR, mein Fels, meine Burg, mein Erretter; mein Gott, mein Hort, auf den ich traue, mein Schild und Berg meines Heiles und mein Schutz!“ (Ps. 18,3 - LUT)

Was für ein Ausdruck von Vertrauen! 

Ich weiß nicht, ob die Leadsängerin von Silbermond auch solche Verse aus der Bibel im Kopf hatte, als sie das Lied schrieb. Ich wünsche es ihr. Vielleicht richtet sie ihre gesungenen Worte ja an den Höchsten. Vielleicht hat sie die Antwort auf ihre Fragen auch im Kopf. Und wenn nicht, dann gäbe es für sie noch Einiges zu entdecken.

Nicht nur für Tina, sondern auch für Nadine ist dieser Song etwas zum Nachdenken, hier gibts ihre Story dazu >>


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